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Kreativität und präzises Denken
Die Fähigkeit zu abstraktem, logischem und präzisem Denken
ist Basis für ein erfolgreiches Mathematikstudium. Darüber
hinaus sind Kreativität und Phantasie bei der Umsetzung abstrakter
Modelle und der mathematischen Behandlung praxisbezogener Anwendungen
gefragt.
Forschung und Lehre in Hannover
Forschung und Lehre haben in den klassischen Mathematikbereichen
'Reine Mathematik', 'Angewandte Mathematik', 'Stochastik' und 'Informatik'
einen hohen Stellenwert. Am Fachbereich vertreten sind die Diplomstudiengänge
'Mathematik' und 'Mathematik mit der Studienrichtung Informatik',
der neukonzipierte Mathematik-Kurzstudiengang 'Bachelor of Sciene'
und das Lehramtsstudienfach Mathematik. Darüber hinaus gehört
Hannover zu den ersten deutschen Universitäten, die 'Rechnergestützte
Wissenschaften' als selbstständigen Mathematik-Diplomstudiengang
anbieten. Dieser Studiengang verbindet Methoden der Mathematik und
Hilfsmittel der Informatik wie Hochleistungsrechner und Computer-Graphik
mit "real-life-Problemen". Zur Ausbildung trägt das
neugegründete internationale Lehr- und Forschungszentrum für
Computergestützte Ingenieurwissenschaften bei. Dieses Zentrum
hat sich ein interdisziplinäres Ausbildungsangebot zum Ziel
gesetzt. Die neue Einrichtung stärkt darüber hinaus die
Grundlagenforschung in den Bereichen Angewandte Mathematik, Informatik
und Mechanik und will die computergestützten Konstruktions-
und Berechnungsmethoden in Anwendung und Forschung weiterentwickeln.
Die ausgeprägten Forschungsaktivitäten der verschiedenen
Institute werden auch durch Drittmittel unterstützt.
Verbindungen ins Ausland
Der Fachbereich hat weltweit enge wissenschaftliche Kontakte zu
Universitäten in Europa, den USA, Südamerika, Australien
und Japan. Das Lehrangebot wird durch Austauschprogramme ergänzt,
die es den Studierenden ermöglichen, zeitweise im Ausland zu
studieren und dort wichtige Studiberichte zu sammeln. Derzeit gibt
es solche Programme mit der University of Bristol (UK), der Brunel
University in Uxbridge (UK) und der University of Concepcion (Chile).
Berufsfelder und Berufsaussichten
Der Bedarf an gut ausgebildeten Mathematikern und Mathematikerinnen
ist groß. Zu den klassischen Berufsfeldern in Schulen, Universitäten,
Forschungszentren, Banken und Versicherungen kommen eine Reihe neuer
Berufsmöglichkeiten in der Industrie und bei Dienstleistungsunternehmen
hinzu. Gründe hierfür sind die zunehmende Einbeziehung
mathematischer Modelle, um komplexe Systeme zu beschreiben, und
die immer weiter gehende Anwendung des Computers in der Gesellschaft.
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