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Ein Sieger berichtet!
Nachdem ich zufällig gehört hatte, wie sich zwei Mitschülerinnen
über ein Projekt an der Uni unterhielten, und ich neugierig
fragte, ob ich da nicht mitmachen könne, merkte ich schnell,
dass es sich bei "Apollo 13" nicht um x-beliebige Aufgaben
wie im Mathe- oder Physikunterricht handelte. Diese Aufgaben hatten
einen Sinn: ein realistisches Problem, das gelöst werden musste,
wie z. B. der Bau einer Brücke oder die Überlebenschancen
eines Gestrandeten.
Bis spät in die Nacht saßen wir dann gemeinsam am Tag
vor Ablauf der Abgabefrist zusammen (und bis spät in den nächsten
Tag hinein saß ich dann am PC, um noch ein vernünftiges
Ergebnis auf die Beine zu stellen), wenn es wieder eine komplexe
Aufgabe zu lösen galt. Langsam arbeiteten wir uns in der Wertung
Stück für Stück nach oben. Immer häufiger wurden
wir von Mitschülern oder LK-Lehrern angesprochen, was denn
nun das Ergebnis der letzten Aufgabe gewesen sei, zu der wir sie
verzweifelt um Rat gefragt hatten. Schließlich war die letzte
Aufgabe geschafft, wir standen an der Spitze der Wertungstabelle
und der Tag des Abschlusswettbewerbs kam.
Wir trafen uns gespannt in der Uni, und auf einmal war die Zeit
und die Anzahl derer, die man zur Lösung der gestellten Aufgaben
hätte um Hilfe fragen können, verschwindend gering. Jetzt
zählte jeder Gedanke, jede Idee, die von den anderen Mitgliedern
des Teams begeistert aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. Plötzlich
war es unverzichtbar, dass wir in unterschiedlichen Fächern
unsere Stärken hatten, denn nur wenn Mathe, Physik, handwerkliches
Geschick und Anderes perfekt ineinander griffen, konnten die Aufgaben
bestmöglich gelöst werden. Aber wir haben an diesem Nachmittag
(und in der gesamten Zeit davor) nicht nur Manches gelernt und erkannt,
wie fast alles besser im Team klappt, sondern auch eine Menge Spaß
gehabt!
Ich wünsche auch euch viel Spaß und Erfolg!
Benedikt Brommer
(Gruppe Dogma)
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